Yacht Club Lindau

Die Mauersegler

Aktuelles

 

Revierdialog am bayrischen Bodensee

Auf Einladung von PHK Klaus Achtelstetter/Wasserschutzpolizei Lindau, Claudia Däxle/TSG Zech-Wassersport und Thomas Otto/YCL fand am 12.10.2019 im Vereinsheim des TSG Zech das erste Reviergespräch seit vielen Jahren statt. Eingeladen waren alle wassersporttreibenden Verein, Angler, Fischer, Vertreter der  Stadt Lindau, des Landratsamtes und der Naturschutzorganisationen, Segelschulen und Bootsvermietungen vom bayrischen Bodensee.

Ziel der Reviergespräche sind

  • Informationen und Diskussionen über aktuelle Themen
  • Vorträge von Fachleuten zu Fachthemen
  • Netzwerkbildungen
  • Kommunikation unter den Vereinen, Behörden und Ämtern.

Insgesamt ca. 40 Vertreter der verschiedenen Organisation waren dort, es gab konstruktive Gespräche und Diskussionen

Weitere Informationen folgen.

Thomas Otto

 

African feeling in unserem Club – ein völlig anderer Segeltörn von Roland Klement

Vor einiger Zeit erreichte mich der Anruf eines Musikproduzenten aus Ulm, der gerne auf einem unserer Segelboote ein Musikvideo drehen wollte. Nach einem kurzen Moment der Sprachlosigkeit, konnten wir dann doch in kürzester Zeit klären, dass er sich auch nicht verwählt und die Anfrage durchaus einen ernsten und seriösen Hintergrund hatte. Er wollte also tatsächlich ein Musikvideo drehen und keinen Liegeplatz in unserem beschaulichen Hafen für eine Übernachtung reservieren.

Also gut dachte ich mir, warum nicht und es folgte ein erstes persönliches Treffen hier in Lindau, dem ich mit Spannung entgegen sah, zumal für mich noch einige Fragen im Raum standen, die ich zunächst doch klären wollte. Vor allem auch die Musik- und Textausrichtung war für mich ein wichtiges Kriterium.

In dem einige Tage später geführten persönlichen Gespräch mit dem Produzenten hier in Lindau, stellten wir wohl beide fest, dass wir uns durchaus eine weitere Zusammenarbeit vorstellen konnten. Nachdem ich mir einige andere Videos aus dieser Produktion angeschaut hatte und ich den Musikstil auch vertreten konnte, stand den weiteren Planungen nichts mehr im Wege und meine anfängliche Skepsis  war auch alsbald verflogen.

Dem Eingangsgespräch folgten noch weitere interessante und informative Gespräche zusammen mit dem Kameramann und der Hauptdarstellerin, die wir auch hier in Lindau führten.

Nachdem der Ablauf soweit geklärt war, ging es jetzt darum, nach einem geeigneten Boot Ausschau zu halten. Bei unserem Rundgang an der Hafenmauer fiel der Blick auf die Faurby von Bjorn Thordsen und Christoph Reuschl.

Bei meiner Nachfrage erklärten sich auch beide sofort bereit, dieses Video in der geplanten Form zu ermöglichen und ihr Boot zur Verfügung zu stellen.

Da sich die Saison doch jetzt langsam dem Ende zuneigt und das Wetter und die Temperaturen doch zwischenzeitlich leichte Kapriolen schlagen, musste jetzt noch schnell ein geeigneter Termin gefunden werden. Das Wetter sollte passen und Bjorn und Christoph sollten sich auch für die Drehzeit einen Freiraum vom Geschäft schaffen können, was nicht so einfach war.

Der Termin (Freitag, 27.09.19) war dann auch recht schnell gefunden. Jetzt hieß es nur noch Daumen drücken, dass das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht. Da die gesamte Woche recht instabil war und die Wettervorhersage täglich etwas anderes sagte, blieb die Spannung bis zum Drehtag erhalten.

Der Freitag zeigte sich dann aber von seiner besten Seite und dem Dreh unter der Sonne Lindaus mit  afrikanischen Rhythmen stand nichts mehr im Wege. So dachte ich es mir zumindest. Aber meistens kommt es anders, als man denkt.

Zunächst verzögerte sich die Anreise des Teams aus Ulm und dann kam noch hinzu, dass die Hauptdarsteller noch zum Friseur und Visagisten mussten. So kam es, dass der 1-2 Stundendreh, der anfangs für 10.00 Uhr terminiert war, um 14.00 Uhr noch immer nicht beginnen konnte und unser Zeitfenster immer enger wurde, da Christoph, unser Skipper, noch einen wichtigen Termin hatte, der nicht zu verlegen war.

So kam es, wie es kommen musste, irgendwann waren dann alle da, geschminkt und gepudert, aber wir hatten kein Schiff mehr, da Christoph verständlicherweise nicht länger warten konnte.

An dieser Stelle meinen allergrößten Dank an Bjorn und Christoph, die ihr Schiff für den Dreh zur Verfügung gestellt hätten – was ja nicht selbstverständlich ist – aber aufgrund der großen Zeitver-schiebung einfach nicht mehr zur Verfügung stehen konnten.

Jetzt hieß es nochmal neu organisieren und umzuplanen. Nach einigen Telefonaten und persönlichen Gesprächen, konnte der Dreh dann doch noch stattfinden. Das erforderte noch einmal gute Nerven und kostete die eine und andere Schweißperle, deren Ursprung nicht nur dem Sonnenschein und den warmen Temperaturen geschuldet war.

Unser Vereinsmitglied Martin Kleibrink hat sich spontan bereit erklärt, sein Schiff und sich für die Drehzeit zur Verfügung zu stellen. Er war eigentlich schon am Ablegen, um seine Tochter in Friedrichshafen mit dem Schiff abzuholen. Kurzerhand plante er um und holte seine Tochter nach dem Dreh mit dem Auto. Vielen Dank Martin für diese Spontanität und deine Bereitschaft hier mitzumachen. In diesem Moment fiel allen ein Stein vom Herzen.

Das Drehbuch musste dann zwar, gegenüber dem ursprünglichen Ablauf, nochmal kurz geändert werden, aber alle waren sich einig, dass das dem Ergebnis keineswegs geschadet hat.

Jetzt hieß es schnell das benötigte Equipment aufs Boot von Martin bringen, die Einstellungen nochmal durchzusprechen und los ging es.

Zunächst wurde eine Szene mit Segel vor dem Hafen gedreht, die der Kameramann von der Hafenmauer einfing. Im Anschluss, als wir den Kameramann dann im Hafen wieder aufgenommen hatten, ging es auf den See hinaus, der sich an diesem Nachmittag von seiner besten Seite zeigte und ein traumhaftes Panorama auf die Insel und die umliegenden Berge für uns bereithielt.

Bei afrikanischen Rhythmen und Liedern, einem guten Getränk und Tanzeinlagen unserer beiden Akteure, verging die Zeit wie im Flug.

Unsere Hauptakteurin Gee Jay (GI), die unter bürgerlichem Namen Gloria Johnsen heißt, aus Nigeria stammt und zwischenzeitlich mit ihrer Musik in Italien (Turin) beheimatet ist, erfreut sich inzwischen einer großen Fangemeinde und fühlte sich hier in Lindau richtig wohl, was man nicht nur während der  Dreharbeiten, sondern auch bei den Vorgesprächen hier in Lindau, bei denen sie auch anwesend war, deutlich spürte.

Zwischenzeitlich wurden von ihr verschiedene Singles, unter anderem „Sweet Mama“ und „Hakuna Matata“ (keine Sorge) veröffentlicht.

Dem Produzenten sah man die Erleichterung an, als die Dreharbeiten abgeschlossen, die letzte Szene im Kasten war und der Kameramann mit „Daumen hoch“ signalisierte, dass alles gepasst hat.

So ging ein sonniger, spannender und interessanter Nachmittag viel zu schnell zu Ende und das schöne daran, es hat Spaß gemacht und wir waren uns alle einig, es war nicht das letzte Treffen.

Abschließend nochmal ein großer Dank an Bjorn, Christoph und Martin, die dazu beigetragen haben, dass diese Dreharbeiten stattfinden konnten. Diesen Dank soll ich auch nochmal ausdrücklich vom Filmteam und den Akteuren weiterleiten.

 

Roland Klement im Oktober 2019 

 

Vom Tauchsteg zum Schwimmsteg

Bei wunderschönem Sonnenschein trafen sich Anfang September einige unermüdliche Vereinsmitglieder an unserer Hafenanlage, um wie man eigentlich vermuten könnte, zu einer gemütlichen und gemeinsamen Ausfahrt zu starten. Weit gefehlt, sie trafen sich dazu, unseren neuen Schwimmsteg wieder zu dem zu verhelfen, zu was er eigentlich da ist, zum Schwimmen.
In der Vergangenheit war es doch etwas abenteuerlich den Steg zu betreten, denn durch die etwas instabile Lage, bedingt durch die fehlenden Auftriebskörper, konnte man beim Betreten schon seekrank werden und sich auch mal nasse Füße holen, wenn man an die falsche Stelle trat.
Das alles gehört aber nun der Vergangenheit an.
Nachdem die ersten Dielen von der Stahlkonstruktion entfernt waren, kamen unsere neuen Kunststoff-Fässer, als Auftriebskörper, zum Einsatz.
Der Einbau gestaltete sich dann einfacher, als wir uns das am Anfang vorgestellt hatten.
Nicht zuletzt durch die tatkräftigen und engagierten Helfer, die auf dem Steg entsprechend positioniert wurden und durch das damit einhergehende menschliche Gesamtgewicht, ließ sich der Steg schnell in die gewünschte Schräglage versetzen.
Dass hier zielgerichtet und mit hohem Einsatzwillen gearbeitet wurde zeigt sich darin, dass wir einen Verletzten zu beklagen hatten, der sich bei dieser Aktion eine Platzwunde am Schienbein zuzog.
Jetzt kam uns noch zugute, dass der See noch eine angenehme Temperatur hatte und unsere beiden „Schwimmkräfte“ sich nicht mit der Kälte befassen mussten, sondern ihre ganze Konzentration auf die Fässer richten und diese unter vollem Einsatz unter den Steg drücken konnten. Auch hier entwickelte sich mit der Zeit eine gewisse Routine und die Fässer fanden immer schneller ihre Endposition. Nachdem diese dann noch mit entsprechenden Gurten fixiert und die Dielenbretter wieder angebracht wurden, konnte man mit dem Ergebnis mehr als zufrieden sein.
Der erfolgreiche Abschluss wurde dann, bei unserem monatlichen Stammtisch an diesem Abend, noch mit ein bis zwei Gläschen begossen, die verbrauchte Energie mit einer stärkenden Mahlzeit wieder aufgefüllt und den restlichen Abend ließen wir dann in gemütlicher Runde ausklingen.
Auf diesem Weg nochmals vielen Dank an alle Helfer.

Roland Klement
Lindau im September 2019  

 

Mauersegler ausgeflogen

Am Wochenende 10.08./11.08. war die Schulhofmauer verwaist: Die „Mauersegler“ vom Yacht-Club-Lindau waren ausgeflogen.
Der diesjährige Club-Ausflug war wieder ein voller Erfolg, zum gemeinsamen Start, um kurz nach 14.00 Uhr, segelten tatsächlich fünfzehn Schiffe nach Kressbronn, die auch (fast) trocken dort ankamen. Am späteren Nachmittag waren dann alle von unseren Gastgebern, den „Kressbronner Seglern“ untergebracht, die vielen Schiffe teilweise sogar im Päckchen festgemacht, das Wetter wurde immer besser und der Grill angefeuert.
Ein wunderschöner Abend – später sogar mit dem Konstanzer Feuerwerk in der Ferne – hat uns allen, von dem Jüngsten mit 5 Monaten bis zu den Ältesten im Alter von über 80 Jahren, viel Spaß gemacht. Nach gemeinsamen – verständlicherweise spätem – Frühstück am nächsten Morgen, wurde mit verschiedenen Zielen wieder bei bestem Wetter aufgebrochen – die einen den See hinauf auf „große Segelreise“, die anderen segelten wieder zurück an unsere Mauer.
Wir bedanken uns noch einmal für die herzliche Aufnahme und die Möglichkeit, die Vereinsanlagen zu nutzen bei den „Kressbronner Seglern“!

 

Thomas Otto                                                                                                                                                                                  August 2019

 

 

Clubregatta und Sommerfest der Mauersegler (20.07.2019)

Blauer Himmel begrüßte die Regattafreunde des Yacht-Club-Lindau (YCL) am 20.07.2019 bei Ihrer traditionellen Clubregatta. Über 50 Clubmitglieder nahmen an diesem Tag mit 22 Segelbooten daran teil. Der Startschuss fiel um 14 Uhr und los ging‘s am Seezeichen 66 mit einer schönen Brise aus West-Süd-West. In flotter Fahrt ging es Richtung Rheindamm, wo die Boje vor dem Seezeichen 82 umrundet und anschließend das Seezeichen 66 vor der Einfahrt zum kleinen See wieder angesteuert wurde. Für viele führte der Weg geradewegs zur Wendeboje, einige suchten Ihr Glück durch abfallende Kurse, um entlang des Rheindamms die Wendeboje zu erreichen. Mit schwacher Brise ging es dann zurück zum Ziel, das nach einsetzender Windstille leider nicht alle erreichten. So mancher wünschte sich, seinen Gennaker setzen zu können, jedoch waren dieser und der Spinnaker für die Regatta ausgeschlossen worden.  Dennoch war es eine herrliche Regatta, von der wir noch bis in den späten Abend erzählten.  

Am frühen Abend begann das diesjährige Sommerfest mit Traumwetter vor der Schiffswerfte 4. Zunächst wurden Neuigkeiten vom Club vorgestellt und anschließend die Siegerehrungen mit Aushändigung der vielen Urkunden durchgeführt. Für das Grillfest hatten viele Teilnehmer wieder Salate, Nachtische, frisches Gebäck und andere Leckereien mitgebracht. Zudem wurden Köstlichkeiten vom Grill, herrlich kühles Bier und alkoholfreie Erfrischungsgetränke angeboten. An die Clubleitung, die Anwesenden und Spender hierfür ein herzliches Dankeschön. An dem lauen Sommerabend haben wir unter freiem Himmel herzlich gefeiert und bei interessanten Gesprächen und witzigem Seglerlatein bis in den späten Abend hinein viel zusammen gelacht und es genossen.

Ralf Cremer

Bilder folgen

Bericht vom Revierdialog des Bayerischen Seglerverbandes

Sie können den Bericht als pdf lesen, wenn Sie bitte hier klicken

 

Termine 2019

Clubregatta + Sommerfest: Sa. 20.07.2019
Regatta: 13.00 Uhr Flaggenmast; 14:00 Uhr Start
Sommerfest: Ort wird noch bekanntgegeben

Clubausfahrt: Sa 10./ So 11. 08. 2019
nach Kressbronn mit Grillabend und Übernachten

Absegeln mit Regatta: So. 22.09.2019
10:00 Uhr Flaggenmast, 11:00 Uhr Start.

Unser Stammtisch findet zukünftig jeden zweiten Donnerstag im Monat
im Gasthaus „Der Grieche“ im Langenweg 24 (Kolpinghaus) statt.

Am ersten und dritten Donnerstag im Monat wollen wir nach Lust, Laune, Wind und Wetter zusammen segeln gehen, auf wechselnden Booten, mit gemischten Besatzungen (während der Saison).

Vorstand

1. Vorsitzender Thomas Otto – 1.vorsitzender@yacht-club-lindau.de
Stellvertreter Gottfried Drees
Schriftführer Dietmar Kulmus
Kassier Albert Thumbeck
Hafenmeister Roland Klement – hafenmeister@yacht-club-lindau.de+49 1517 0825557
   

 

Kontakt

Yacht Club Lindau

Thomas Otto
Hasenweidweg 31
88131 Lindau
08382/28154

Digital

yacht-club-lindau.de

 kontakt@yacht-club-lindau.de

5 + 9 =

Unser Hafen

Liebe Seglerfreunde, wir freuen uns, Sie in unserem Hafen begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in unserer schönen Inselstadt.

Die freien Gastplätze sind mit den auf „Grün“ gestellten Schildern gekennzeichnet.

Ab 16:00 Uhr berechnen wir Ihnen die Übernachtungsgebühr in Höhe von 13 € . Die Kuverts befinden sich im Briefkasten unter dem Fahnenmast des YCL . Bitte das Kuvert in den Briefschlitz einwerfen, falls der Hafenmeister nicht erreichbar ist.

Bitte beachten Sie die üblichen Regeln der Seemannschaft.

Die sanitären Anlagen befinden sich im Keller des Clubhauses des LSC (Mole 3) auf der südlichen Seite des Hafens (hinter der Wasserschutzpolizei). Deren Nutzung ist in der Übernachtungsgebühr des YCL enthalten.

Der Hafen des Yacht-Club-Lindau e.V.  –  Die Mauersegler

47° 32.705´N – 9° 41.259`E

Hafenmeister: Roland Klement, +49 1517 0825557